Zum 7. Mal beim RVE:
Das große Benefiz-Drachenbootrennen der drei Erlanger Rotary-Clubs
Hochsommerliche Temperaturen von fast 35 Grad im Schatten waren eine Herausforderung für alle, die am 21. Juni dabei waren. Organisations- und Helferteam, Bootsbesatzungen und Zuschauer trotzten der Hitze und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.
Die 21 gemeldeten Boote lieferten sich so manches dramatische Rennen – mehrmals musste das Zielfoto für die Entscheidung herangezogen werden. Nach 7 Vorläufen, 5 Hoffnungsläufen und 4 Zwischenläufen standen die Halbfinalisten fest. Hier siegte „Framageddon“ klar gegen die „Grünstrom-Paddler“ der Stadtwerke; die „Rennmäusse“ gewannen äußerst knapp gegen die „Beck Dragons, die auch das spannende Finale hauchdünn für sich entscheiden konnten. Bei der überschäumenden Siegerehrung fand Innenminister Joachim Hermann launige Worte zur Eignung unseres Kanals als Austragungsort für die olympischen Ruderwettbewerbe...
Der Ruderverein stellte auch diesmal kein eigenes Team (dafür sind die Teilnahmegebühren dann doch zu hoch…), verstärkte aber mehrere andere Mannschaften. So wurde „Moving Knowledge“, das Boot der FAU, durch acht vorwiegend studentische Paddler*innen ergänzt. An der Seite von Uni-Präsident Joachim Hornegger war im Zwischenlauf leider Endstation. Auch bei den „Rotary Dragons“ und der „APOcalypse“ war RVE-Power mit im Boot.
Ein wichtiger Part für den RVE als Gastgeber war wie immer die Bereitstellung der Infrastruktur. Viel Arbeit wieder für Claus Schicks, der mit Unterstützung von David Ammermann dafür sorgte, dass die 26-köpfige Band (wie immer fantastisch die „K 36“ Big Band) genügend Strom hatte. Schließlich waren mit Hüpfburg, Eistruhe, Würstelstand und nicht zuletzt dem großen Grill vom Gasthaus Polster starke Verbraucher vor Ort.
Am Start waren Steffi Olbrich-Thomas und Stefanie Stolzenberger-Maison im routinierten Einsatz, ebenso Ulf Meerwald im Ziel. Wo immer nötig, waren Helfer vom RVE tatkräftig zur Stelle und trugen in bewährter Zusammenarbeit mit dem rotarischen Team zu einem reibungslosen Ablauf der Regatta bei.
Danke an alle, die geholfen haben und danke an unsere aktiven Mitglieder für ihr Verständnis, an diesem Wochenende nicht rudern zu können. Ein Dankeschön geht auch an unseren Nachbarverein EWF, der den Trainingsruderern Unterschlupf geboten hat.
Wir freuen uns jetzt schon auf das 8. Drachenbootrennen 2028!
Lore Baehr